Angesichts des Ausmaßes der Exposition können kleine Unterschiede in der Absorptionsleistung – Dauer, Vorhersagbarkeit und Sicherheit unter Bedingungen mit geringem Durchfluss – unverhältnismäßig große wirtschaftliche Folgen auf institutioneller Ebene haben.
AMSORB® Plus weist bei Erschöpfung eine zuverlässige, dauerhafte Farbveränderung auf.[2] Im Gegensatz dazu wird Atemkalk oft nach festen Zeitplänen ausgetauscht, um Unsicherheiten zu minimieren, was zu einer vorzeitigen Entsorgung führt.
Aus wirtschaftlicher Sicht ergeben sich dadurch:
Da ein Austausch nur bei klinischer Notwendigkeit erforderlich ist, senkt AMSORB® Plus sowohl die direkten Produktkosten als auch die indirekten Arbeitskosten.
Volatile Anästhetika stellen einen erheblichen und wiederkehrenden Kostenfaktor in der Anästhesie dar. In der Vergleichsstudie war der Sevofluranverbrauch in den Zeiträumen, in denen AMSORB® Plus eingesetzt wurde, trotz ähnlicher Patientenzahlen geringer.
Obwohl die Frischgasdurchflussmengen nicht offiziell gemessen wurden, gaben 70 % der Anästhesisten an, ihre Praxis geändert zu haben, was auf ein größeres Vertrauen in Techniken mit dauerhaft niedrigem Durchfluss hindeutet. Aus gesundheitsökonomischer Sicht ist dies wichtig, denn:
Herkömmliches Atemkalk enthält starke Laugen, die volatile Anästhetika unter Bedingungen mit geringem Durchfluss oder bei Trockenheit zersetzen können, wodurch die Verbindung A und Kohlenmonoxid entstehen[3]. Während die klinischen Auswirkungen dieser Nebenprodukte weiterhin umstritten sind, verursacht ihr Vorhandensein Kosten für das Risikomanagement, darunter:
AMSORB® Plus eliminiert diese Abbauprozesse und senkt so effektiv die risikobereinigten Kosten, selbst wenn unerwünschte Ereignisse selten sind.
Die Abfallentsorgung ist ein oft übersehener Kostenfaktor. Atemkalk muss als medizinischer Abfall entsorgt werden, was pro Kilogramm deutlich teurer ist als die Entsorgung von Hausmüll.
AMSORB® Plus ist chemisch inert und kann als nicht gefährlicher Abfall entsorgt werden, was folgende Vorteile mit sich bringt:
Im großen Maßstab summieren sich diese Einsparungen über Operationssäle und Intensivstationen hinweg.
Rahmenwerke für die wertorientierte Beschaffung legen zunehmend Wert auf:
Bei der Bewertung anhand dieser Kriterien zeigt AMSORB® Plus seinen Wert nicht dadurch, dass es im Kauf günstiger ist, sondern dadurch, dass es die Gesamtsystemkosten senkt und gleichzeitig eine sicherere und effizientere klinische Praxis unterstützt.
Auf Intensivstationen, wo die Beatmung unter Umständen über einen längeren Zeitraum erfolgt und der Personaldruck hoch ist, führen weniger Wechsel der Absorptionsmaterialien zu:
Aus gesundheitsökonomischer Sicht bedeutet dies eine Verlagerung von der Optimierung auf Produktebene hin zu Effizienz auf Prozessebene.
Für Entscheidungsträger, die CO₂-Absorptionsmittel bewerten:
Gesundheitsökonomin
Ozge ist Gesundheitsökonomin bei Eakin Healthcare und spezialisiert auf Real-World-Evidence, Budget-Impact-Modellierung und wertorientierte Gesundheitsversorgung. Ozge arbeitet eng mit klinischen und kommerziellen Teams zusammen, um klinische Ergebnisse in wirtschaftliche Erkenntnisse zu übersetzen und so die nachhaltige Einführung von Innovationen im Gesundheitswesen zu unterstützen.
[1] Weiser, T.G., Haynes, A.B., Molina, G., Lipsitz, S.R., Esquivel, M.M., Uribe-Leitz, T., Fu, R., Azad, T., Chao, T.E., Berry, W.R. & Gawande, A.A. (2016). Size and distribution of the global volume of surgery in 2012. Bulletin of the World Health Organization, 94(3), S. 201–209F. doi:10.2471/BLT.15.159293. Verfügbar unter: https://iris.who.int/server/api/core/bitstreams/18cde285-0d18-4800-aba3-603ea2ce6b0a/content
[2] Knolle, E., Linert, W. & Gilly, H., 2002. Using Amsorb to detect dehydration of CO₂ absorbents containing strong base. Anesthesiology, 97(2), S. 454–459. doi:10.1097/00000542-200208000-00024.
[3] Kharasch, E.D., Powers, K.M. & Artru, A.A., 2002. Comparison of Amsorb, sodalime, and Baralyme degradation of volatile anesthetics and formation of carbon monoxide and compound A in swine in vivo. Anesthesiology, 96(1), S.173–182. doi:10.1097/00000542-200201000-00031.
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